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Zahnhartsubstanzdefekte

Englisch: defects (faults) of calcified tooth structure

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Als Folge von versch. Einflüssen, welche präeruptiv (vor dem Durchbruch) oder posteruptiv entstehen können und das Zahnbein (Dentin) und/oder den Zahnschmelz betreffen. Unterteilung z.B. nach: prä-eruptive Schäden: Hypo- oder Dysplasien von Schmelz und/oder Dentin während der Zahn-Bildungs- und -Reifungsperiode. Entstanden entweder durch genetische Fehlfunktionen (Zähne isoliert oder als Teil eines Syndroms) oder als infektiös-entzündlicher, pharmakologischer, alimentärer (ernährungsbedingter), metabolischer (Stoffwechsel bedingter) und traumatischer Schaden perinatal (Zeit um die Geburt, d.h. zwischen 39. Schwangerschaftswoche und 7. Lebenstag) bzw. postnatal (nach der Geburt). Genetisch bedingte Schäden: Bei diesen angeborenen Erkrankungen können Schmelz und/oder Dentin betroffen sein. Ursache sind meist einzelne defekte Gene. Amelogenesis imperfecta abnorme Schmelz(miss)bildung; eigenes Stichwort Dentinogenesis imperfecta Dentinfehlbildungen; eigenes Stichwort Systemische Erkrankungen und Syndrome Schmelzdysplasien können auftreten in Verbindung mit: