CEREC
Englisch: CE ramic RE Construction
Produktname der Fa. Sirona für direkt am Patienten ("Chairside") nach dem CAD/CAM-Verfahren gefertigte Keramik-Inlays, Kronen und Veneers. 1987 wurde CEREC 1 als eine Revolution vorgestellt, stetig weiterentwickelt und ergänzt, so dass sich die CEREC-Produktfamilie mittlerweile aus CEREC 2, CEREC 3, CEREC Scan und CEREC Link zusammensetzt. Nach der Präparation wird der Zahn im Mund des Patienten mit einer elektronischen Kamera unter Monitorkontrolle abgetastet. Daraus wird die zukünftige Zahnfüllung bzw. Krone/Veneer konstruiert und anschließend aus einem hochwertigen zahnfarbenen Industriekeramik-Block herausgeschliffen. Dieses präzise Werkstück wird noch in der gleichen Sitzung mittels Ätztechnik endgültig eingesetzt. Die 2003 neu eingeführte Software CEREC 3 D hat eine durchgängige dreidimensionale Darstellung und ermöglicht so die genau Anpassung der Approximalbereiche, die Berücksichtigung der Gegenzähne (Antagonisten) bei der Kauflächengestaltung, Erweiterung des Anwendungsbereichs auf mehrere Zähne in einem Kiefer ("Quadrantensanierung"). Wenn auch die Anfertigung von (kleineren) Brücken mit diesem System möglich ist, so ist bis heute (2008) die Datenlage im Bezug auf eine Haltbarkeit äußerst gering. Kritikpunkt an C. und ähnlichen Verfahren ist das Problem des Randspalts (s. Abb.). In einigen klinischen Studien finden sich Hinweise, dass die Randspalten stark variieren. Eine neue Studie (Akbar JH et al.: Marginal Adaption of Cerec 3 CAD/CAM Composite Crowns Using Two Different Finish Line Preparation Designs; J Prosthodont (2006) 15: 155-163) spricht von "klinisch akzeptablen Kronenpassungen". Abdrucklose Praxis, Befestigungszement, CAD/CAM, Keramik, optischer Abdruck - digitale Abformung, Sofortinlay, Vollkeramik Special: Vollkeramik - eine Standortbestimmung (2005)
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