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Knochendefekt

Englisch: bone crater o. defect (filling)

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Fehlender Knochen aufgrund versch. Ursachen: Entzündungen: z.B.: Parodontitis marginalis (sog. Knochentasche; s. Abb.) chirurgischen Eingriffen: z.B. Extraktionen, Osteotomien traumatische Ereignisse: z.B. Kieferbruch gut - oder bösartige Tumore: z.B. Zysten, Karzinome angeboren: z.B. Gaumen- und Kieferspalten Während viele der K. nach chirurgischen Eingriffen und traumatischen Ereignissen von allein ausheilen, wird bei anderen Defekten - je nach Umfang - eine Knochendefektfüllung erforderlich. Hierbei sind versch. Vorgehensweisen möglich: Gelantine- oder Thrombinschwämmchen - mit oder ohne in Eigenblut getränkt ("Eigenblutfüllung") - bei anschließend dichten Wundverschluss Einsatz von Membranen (hauptsächlich in der Parodontalchirurgie, Gesteuerte Knochenregeneration) synthetischen Knochenersatzmaterialien (z.B. Tricalciumphosphat-Granulat) versch. Techniken der Augmentation mit Knochenersatzmaterialien unterschiedlicher Herkunft (Eigenknochen, Fremdknochen usw.)