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Filter

Synonym: Röntgenfilter, Aluminiumfilter, Strahlungsfilter · Englisch: x-ray filter

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Filter in der Röntgendiagnostik sind meist aus Aluminium gefertigte Metallbleche, die in den Strahlengang eingebracht werden, um das Strahlenspektrum gezielt zu verändern. Sie dienen dazu, die diagnostisch uninteressanten weichen Anteile der Röntgenstrahlung stärker abzuschwächen als die härteren, energiereicheren Strahlen.

Funktion und Zweck:

  • Reduktion von Weichstrahlung: Weichstrahlung (langwellige, energiearme Strahlung) trägt nicht zur Bildgebung bei, erhöht jedoch die Strahlenbelastung des Patienten. Der Filter eliminiert diese Anteile weitgehend und verbessert somit den Strahlenschutz.
  • Optimierung des Bildkontrasts: Durch die Filterung wird das Strahlenspektrum so angepasst, dass ein optimaler Kontrast und eine ausreichende Durchdringung der zu untersuchenden Strukturen erreicht werden.

Material und Stärke:

  • Die meisten Filter bestehen aus Aluminium, da es eine effektive und kostengünstige Abschirmung der Weichstrahlung bietet.
  • Die Filterstärke wird in Millimeter Aluminiumäquivalent (mm Al) angegeben und variiert je nach diagnostischer Anwendung.

Einsatz: Filter sind in der Röntgenröhre integriert oder können zusätzlich eingesetzt werden, um die Strahlenqualität für spezifische Untersuchungen zu optimieren, z. B. bei der Dentalradiologie oder in der Mammografie.

Die gezielte Verwendung von Röntgenfiltern ist ein wesentlicher Bestandteil der Strahlenoptimierung, da sie die diagnostische Bildqualität verbessert und gleichzeitig die Strahlenexposition des Patienten reduziert.