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Röntgenröhre

Synonym: Röntgenstrahler · Englisch: X-ray-tube

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Eine Röntgenröhre besteht aus einem Glaskolben mit einem "Fast-Vakuum" im Inneren. In den Kolben sind eine Kathode mit einem darüberliegenden Wehnelt-Zylinder sowie eine gegenüberliegende Anode integriert. Zwischen Kathode und Anode wird durch einen Hochspannungs-Generator eine variierbare Hochspannung von etwa 25 kV bis 150 kV erzeugt. Betriebsspannungen von 20 bis 40 kV erzeugen sogenannte "weiche Röntgenstrahlen", die zur Darstellung von Weichteilen verwendet werden, beispielsweise für Grenzstrahlen.

Das Material der Anode bestimmt die Wellenlänge der emittierten Strahlung. Um die Elektronen auf einen Punkt (den Brennfleck oder Fokus) zu konzentrieren, werden die beschleunigten Elektronen durch einen negativ geladenen Wehnelt-Zylinder geleitet, der sie zu einem punktförmigen Strahl bündelt. Die erzeugte Röntgenstrahlung tritt schließlich durch ein Strahlenaustrittsfenster aus Glas oder Berylliumfolie nach außen.

Bei zahnärztlichen Geräten für intraorale Aufnahmen besteht der Röntgenstrahler aus einer Röntgenröhre, einem Schutzgehäuse und entsprechenden Filtern.

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