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Pa-Status

Synonym: Parodontalstatus · Englisch: periodontal chart (portrait)

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Der Parodontalstatus ist eine vorgeschriebene Befunderhebung (klinisch und röntgenologisch) des gesamten Zahnhalteapparates vor Beginn einer systematischen Parodontalbehandlung, die in Kombination mit der geplanten Therapie bei den gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt wird. Aus Dokumentationsgründen wird sie auch bei privat Versicherten empfohlen. Die Dokumentation des klinischen Befunds ("Parodontalstatus") umfasst die Taschentiefen und die Blutung der Zahnfleischtaschen nach Sondierung, die parodontalen Rezessionen, um einen Ausgangswert für die Beurteilung einer möglichen Progression der Parodontitis zu erheben. Fakultativ und alternativ kann auch der klinische Attachmentverlust aufgezeichnet werden. Ferner wird der Furkationsbefall dokumentiert, wobei Grad 1 eine horizontale Ausdehnung bis 3 mm, Grad 2 mehr als 3 mm in horizontaler Richtung und Grad 3 eine durchgängige Furkation bedeutet. Zudem wird die Zahnlockerung (Lockerungsgrad) erfasst: Grad I ist eine geringe horizontale Lockerung (0,2 mm – 1 mm), Grad II eine moderate horizontale Lockerung (mehr als 1 mm) und Grad III eine ausgeprägte horizontale Lockerung (mehr als 2 mm) sowie in vertikaler Richtung.