Amalgamunverträglichkeit
Synonym: Amalgamallergie · Englisch: amalgam intolerance, "amalgam hypersensitivity"
Amalgamunverträglichkeit "Amalgamallergie", behauptete und nur selten bewiesenen Unverträglichkeitsreaktionen auf den Füllungswerkstoff Amalgam. So wird von bestimmten Patienten die Ursache ihrer oft chronischen und vielseitigen Erkrankungen im Amalgam gesehen. Auffallend ist, dass derartige Patienten auch empfindlich auf Erdstrahlen, Handy-Funkwellen, Magnetismus usw. reagieren. Eine nachgewiesene echte Amalgamallergie soll bei etwa 0,1% der Bevölkerung bestehen; wissenschaftlich sicher beschrieben sind weltweit nur rund 100 Fälle in den letzten 160 Jahren. Feststellen lässt sich diese Unverträglichkeit mit seriösen Testverfahren ( Allergietestung); alternative Testmethoden ( alternative Behandlungsmethoden) sind teils wegen geringer Aussagekraft, teils wegen völliger Untauglichkeit abzulehnen. Mobilisationstests sind ebenfalls von zweifelhaftem Erfolg ( DMPS-Test). EU-Quecksilber-Verordnung – Die neuen Regelungen zu Amalgam (zm, 2018) US-Gesundheitsbehörde FDA: FDA sieht keinen Anlass für Verbot oder prophylaktische Entfernung von Amalgamfüllungen (zm, 2020) Prof. Georg Meyer zur EU-Quecksilber-Verordnung – „Auch Füllungen sind ein Kompromiss am menschlichen Körper!“ (zm, 2018) Bestandsaufnahme zur Amalgam-Verträglichkeit (zm, 2017) Amalgam: Das Gift im Zahn (Spiegel-online, 2016) Metalle im Mund (DGZMK, 2013) Amalgam, Amalgamausleitung, Amalgamentfernung, Epikutantest, Füllungsmaterialien-Nebenwirkungen, Galvanismus im Mund, Glaubenskrieg um einen Zahnfüllstoff, Mobilisationstest, Nocebo-