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Autotransplantation

Englisch: autotranslantation, autoplastic graft

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Autotransplantation beschreibt die Verpflanzung von körpereigenem Gewebe. In der ZHK im Gegensatz zur Autoplastik gebraucht für das Verpflanzen eigener Zähne an die gleiche Stelle (sehr selten, z.B. nach einer Wurzelkanalbehandlung außerhalb des Mundes) oder an eine andere Stelle. Typisches Beispiel ist der nicht erhaltungswürdige Sechs-Jahr-Molar, welcher entfernt und an seine Stelle z.B. ein intakter Weisheitszahn gesetzt wird. Da keine Revaskularisation der Pulpa zu erwarten ist, muss im Anschluss an die Transplantation eine Wurzelkanalbehandlung erfolgen. Andere Methoden führen diese Behandlung vor dem Wiedereinsetzen außerhalb des Mundes durch. In der Literatur wird die durchschnittliche 4-Jahres-Überlebensrate mit 81,4% angegeben. Ausschlaggebend für den Erfolg ist neben der Art der transplantierten Zähne (Prämolaren erweisen sich günstiger als Molaren) auch die Wurzellänge zum Zeitpunkt der A. Diese Zahlen sprechen dafür, eine A. als kostengünstige Alternative zu prothetischer und implantologischer Versorgung bei Verlust einzelner Zähne, insbesondere wenn der Eingriff kurz nach Verlust eines Zahnes durchgeführt wird, in Erwägung zu ziehen.