Denture-Hygiene-Index
Nach Wefers, DHI, Messzahl zur Einschätzung des Verschmutzungsgrades von herausnehmbaren Zahnersatz; von Wefers 1999 beschrieben. Es werden die basalen, vestibulären und oralen Prothesenflächen inspiziert und bewertet. Die Prothese (Ober- und Unterseite) wird in 10 Areale aufgeteilt (s. Abb.). Diese Bezirke werden nach dem Ja/Nein Prinzip auf das Vorhandensein von Belägen inspiziert. Harte und weiche Beläge werden bei der Auszählung gleich behandelt. Somit ergeben sich pro Prothese Indexpunkte zwischen 0 und 10. Der Gesamtwert wird auf Prozente umgerechnet. Fakultativ können zur besseren Sichtbarmachung Plaquerelevatoren eingesetzt werden. Neben der Überprüfung der Reinigungsqualität durch den Patienten dient der DHI auch dazu, die Eigenschaften verschiedener Prothesenbasismaterialien zu überprüfen (Hygienisierbarkeit der verwendeten Materialien). Naturgemäß schneiden hierbei weichbleibende Unterfütterungsmaterialien sehr schlecht ab. Weiter ist noch der PHI (Prothesen Hygiene Index) nach Schubert und Schubert seit 1979 bekannt.