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Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V.

Synonym: DGP, Gesellschaft für Parodontologie, ARPA (Arbeitsgemeinschaft für Paradentosenforschung) · Englisch: German Society of Periodontology

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DGP) ist eine der größten wissenschaftlichen Fachgesellschaften in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mit über 3300 Mitgliedern (Stand 2006). Sie wurde ursprünglich als Arbeitsgemeinschaft für Paradentosenforschung (ARPA) gegründet und widmet sich der Erforschung, Prävention und Behandlung von Parodontalerkrankungen.

Ziele der DGP:

  • Förderung der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie, insbesondere zu Parodontalerkrankungen und deren Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit.
  • Entwicklung und Verbreitung von Leitlinien und Standards für Diagnostik, Therapie und Prävention parodontaler Erkrankungen.
  • Organisation von Fort- und Weiterbildungsprogrammen für Zahnärztinnen und Zahnärzte, um die Qualität der parodontalen Behandlung zu sichern.
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit und anderer medizinischer Fachgebiete für die Bedeutung der Parodontologie und die Wechselwirkungen zwischen oraler und systemischer Gesundheit.

Aktivitäten der DGP:

  • Ausrichtung wissenschaftlicher Kongresse und Veranstaltungen, darunter der jährlich stattfindende Deutsche Parodontologiekongress.
  • Publikation der Fachzeitschrift „Parodontologie“ sowie regelmäßiger Stellungnahmen und Leitlinien.
  • Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie der European Federation of Periodontology (EFP).
  • Förderung des interdisziplinären Austauschs und der Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgebieten, z. B. Diabetologie und Kardiologie.

Relevanz der DGP: Die DGP ist ein zentraler Akteur bei der Weiterentwicklung der Parodontologie in Deutschland. Sie unterstützt Zahnärztinnen und Zahnärzte dabei, die Mundgesundheit ihrer Patienten zu erhalten und systemische Zusammenhänge zu berücksichtigen, beispielsweise die Auswirkungen von Parodontitis auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.