Vipeholm-Studie
Englisch: study of Vipeholm
Vipeholm-Studie untersucht den Einfluss niedermolekularer Kohlenhydrate auf die Kariesentwicklung in Abhängigkeit von der Häufigkeit der Aufnahme und der Klebrigkeit der Zwischenmahlzeit. Die Studie wurde in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts an den Insassen eines schwedischen Heims für geistig Behinderte durchgeführt und ist ethisch kontrovers diskutiert. Es handelt sich um eine 5-Jahres-Studie über die Verabreichung zuckerhaltiger Kost und deren Auswirkungen auf die Kariesentstehung. Kernergebnisse der Untersuchung waren, dass nicht die Absolutmenge des täglich aufgenommenen Zuckers für den Zuwachs an Karies verantwortlich ist, sondern vielmehr die Häufigkeit des Naschens zwischendurch und die Klebrigkeit der Speisen, wie zum Beispiel Stärkeprodukte wie Kartoffelchips.