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Dental-CT

Synonym: Dentale Computertomographie, Dentale Volumentomographie (DVT), Digitale Zahn-CT · Englisch: Dental CT (computed tomography), Cone Beam Computed Tomography (CBCT)

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Die Dental-CT (Computertomographie der Zähne und Kieferregion) ist ein radiologisches Verfahren, das primär zur Untersuchung des Oberkiefers (Maxilla) und Unterkiefers (Mandibula) eingesetzt wird. Obwohl seltener als die dentale Volumentomographie (DVT) angewandt, bietet die Dental-CT in bestimmten Fällen diagnostische Vorteile.

Untersuchungstechnik: Bei der Dental-CT werden die Kieferbereiche in dünnen Schichten von 1 bis 2 mm gescannt. Die Schnittführung erfolgt in der Regel sequentiell mit einem Pitch-Wert von 1, wobei Ober- und Unterkiefer getrennt erfasst werden. Moderne Geräte und Techniken haben die Strahlenbelastung, die traditionell als Nachteil der CT galt, erheblich reduziert.

Indikationen:

  • Zysten: Bestimmung der Größe und Ausdehnung von Kieferzysten.
  • Tumoren: Beurteilung von Tumoren und ihrer Ausbreitung in der Kieferregion.
  • Retinierte Zähne: Lokalisierung impaktierter oder retinierter Zähne und deren Beziehung zu umliegenden Strukturen (z. B. Nervenkanäle).
  • Parodontale Erkrankungen: Untersuchung tiefer Parodontitis und ihrer Auswirkungen auf die Kieferknochen.

Vorteile:

  • Präzise dreidimensionale Darstellung der Kieferstrukturen.
  • Diagnostik komplexer Fälle, bei denen zweidimensionale Röntgenaufnahmen oder andere Verfahren unzureichend sind.

Einschränkungen: -Die Bildqualität der CT ist im Vergleich zur DVT weniger detailliert für dental-spezifische Fragestellungen.

  • Höhere Strahlenexposition im Vergleich zur DVT, jedoch durch moderne Geräte reduziert.

Abgrenzung zur DVT: Die dentale Volumentomographie (DVT) wird aufgrund ihrer höheren Bildqualität, geringeren Strahlenbelastung und besseren Eignung für dental-spezifische Fragestellungen häufig bevorzugt. Die CT kommt jedoch bei komplexen Diagnosen oder bei Patienten, für die DVT nicht zugänglich ist, zum Einsatz.