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Zahnsteinoberflächen-Index nach Ennever

Synonym: ZSI, Zahnstein-Befallsindex · Englisch: (Ennever's) calculus surface index, CSI, tartar surface index

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Der Zahnsteinoberflächen-Index nach Ennever ist eine Maßzahl, die zur kurzfristigen Überprüfung der Effektivität von zahnsteinverhindernden Medikamenten oder anderen prophylaktischen Maßnahmen dient. Die Methode basiert auf der quantitativen Erfassung von Zahnsteinbefall an spezifischen Zahnflächen im Unterkiefer.

Für die Erhebung des Zahnsteinoberflächen-Indexes werden die vier Unterkieferschneidezähne (Zahn 31, 32, 41 und 42) in insgesamt vier Flächen unterteilt:

  • Eine labiale Fläche (zur Lippe hin),
  • Eine linguale Fläche (zur Zunge hin),
  • Zwei interdentale Flächen (mesial und distal zwischen den Zähnen).

Jede Fläche, auf der Zahnstein festgestellt wird, erhält einen Punkt. Die Anzahl der Flächen mit Zahnsteinbefall wird summiert, wodurch sich ein Gesamtwert ergibt.

  • Minimalwert: 0 (keine Zahnsteinbildung),
  • Maximalwert: 16 (Zahnsteinbefall auf allen Flächen der vier Zähne).

Die Methode ist einfach und effizient, wodurch sie sich besonders für Studien und klinische Untersuchungen eignet, um die Wirksamkeit zahnmedizinischer Präventionsmaßnahmen oder Produkte zu bewerten. Die regelmäßige Anwendung kann helfen, die Effektivität von Maßnahmen zur Zahnsteinverhütung zu optimieren und Schwachstellen in der Mundhygiene frühzeitig zu erkennen.