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Panoramavergrößerungsaufnahme

Synonym: PVA, Panoramaaufnahme, Röntgenaufnahme, Panoramaröntgen · Englisch: intraoral source of panoramic radiography

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Die Panoramavergrößerungsaufnahme wurde wegen der hohen Strahlenbelastung seit 1980 nicht mehr hergestellt. Ab 2004 sind entsprechende Geräte nicht mehr zugelassen, Altgeräte können jedoch umgerüstet werden. Der Strahler, eine Weitwinkel-Hohlanodenröhre, liegt im Mund, und der Strahlengang verläuft von intraoral nach extraoral. Der Film, der sich extraoral in einer flexiblen Filmtasche befindet, wird direkt dem Gesicht des Patienten aufgelegt. Das Untersuchungsgebiet wird dadurch vergrößert dargestellt. Das Verfahren wurde weiter verbessert durch die Einführung eines Aluminiummantels. Durch Reduktion des Röhrenstroms und den Einsatz empfindlicherer Film-Folien-Kombinationen konnte die PVA weiter aufgewertet werden. Es handelt sich bei der PVA nicht um eine Schicht-, sondern um eine vergrößernde Summationsaufnahme. Vorteil: ideale, überlagerungsfreie (keine Wirbelsäule!) Darstellung der Frontbereiche von Ober- und Unterkiefer.