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Polymerisation , lichtinduzierte

Synonym: Lichthärtung · Englisch: light-cured polymerization

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

U.a. in der ZHK angewandtes Verfahren zur Aushärtung von Füllungskunststoffen (Komposite) und Versiegelungsmaterialien. Dieses Verfahren hat das früher übliche "2 Pasten Verfahren" bzw. das Pulver-Flüssigkeits-Verfahren abgelöst, bei welchem einer Grundpaste zum Abbinden eine Katalysatorpaste beigemischt wurde. Das Prinzip der L. läuft über sog. Startermoleküle ("Initiatoren", meist das gelbliche Kampherchinon mit einem Absorptionsmaximum von 468 nm), welche unter dem Einfluss einer Polymerisationslampe Radikale bilden, die den Anstoß zu einer Polymerisationsreaktion (Kettenwachstum) geben und somit das vormals plastische Material starr werden lassen. Dadurch ist ein zeitunabhängiges Verarbeiten des Füllungswerkstoffs möglich: die Paste wird in die Kavität eingebracht, entsprechend ausgeformt und dann durch Lichtzufuhr Behandlergesteuert ausgehärtet. Da der Füllungswerkstoff Licht absorbiert, ist die L. nur bis zu einer gewissen Füllungsdicke (< 2-6 mm, je nach Material bei den gebräuchlichen Halogenlampen) technisch möglich. Es wird bei dickeren Füllungen deshalb die sog. Sandwich-Technik angewandt. Ausführliche Infos unter: Lichtpolymerisation heute (zm, 2019) C-Faktor, Komposite, Konversionsrate, Langzeitpolymerisation, Lasereinsatz in der Zahnheilkunde, Lichtkeil, Poylymerisation, Polymerisationsschrumpfung, Polymerisationswärme, Pulver-Flüssigkeits-Verfahren, Sandwich-Technik Konsens zur Lichthärtung und zum Begriff „Bioaktivität“ (zm, 2019) Lichthärtung - ein Leitfaden für Praktiker (zm, 2015) Der Einfluss der Komposithärtung und die Haftung an Werkstücken (zm, 2017) Polymerisations- lampe beim Legen einer Komposit-Füllung

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