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Fixturenregistrierung

Synonym: Implantatregistrierung, SIP-Registrierung, Implantatbissnahme · Englisch: fixture registration

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Die Fixturenregistrierung ist ein Verfahren in der Implantologie, das nach dem Behandlungskonzept Simpler in Practice (SIP) angewendet wird. Ziel ist die präzise Bissbestimmung und Kieferrelationsfestlegung unmittelbar nach dem Einsetzen eines Implantats.

Ablauf:

  1. Registrierungspfosten: Nach der Platzierung des Implantats wird ein spezieller Registrierungspfosten auf das Implantat geschraubt. Dieser dient als Verbindungselement zwischen Implantat und Registrierschablone.
  2. Registrierschablone: Die individuell angefertigte Schablone wird spannungsfrei über den Registrierungspfosten gesetzt. Dies gewährleistet eine präzise Übertragung der Kieferrelation.

Vorteile:

  • Spannungsfreie Fixierung zur Vermeidung von Belastungen auf das frisch eingesetzte Implantat.
  • Exakte Bissbestimmung als Grundlage für die spätere prothetische Versorgung.
  • Integration in ein standardisiertes Behandlungskonzept (SIP), das auf Effizienz und Genauigkeit abzielt.

Klinische Relevanz: Die Fixturenregistrierung ist ein essenzieller Schritt für die prothetische Planung und Versorgung nach der Implantatinsertion. Sie sorgt für eine korrekte Okklusion und eine optimale Funktion des implantatgetragenen Zahnersatzes.