Spannungsreihe-Metalle
Englisch: galvanic series of metals
Abgeleitet aus dem unterschiedlichen Verhalten der verschiedenen Metalle im Elektrolyten: Taucht man zwei verschiedene Metalle in einen Elektrolyten (i.d.R. eine wässrige Lösung von Salzen, Säuren oder Basen), so entsteht dadurch eine Stromquelle mit einer charakteristischen Spannung. Daraus leitet sich die relative Stellung der einzelnen Metalle zueinander ab. Bei der elektrochemischen Spannungsreih e wird die Spannung zwischen einem Metall und einer Standard-Wasserstoffelektrode angegeben. Daraus folgt: Je höher das Potenzial der Elektrode, desto edler ist der metallische Werkstoff, desto höher ist seine Korrosionsbeständigkeit. In der Praxis ist das Verhalten aber u.U. anders; Titan ist ein typisches Beispiel dafür. Obwohl es in der Spannungsreihe sehr weit unten liegt, gilt es als sehr korrosionsbeständig. Dies liegt daran, dass sich an der Luft rasch eine Oxidschicht bildet, welche das Metall sehr unempfindlich gegenüber weiteren Reaktionen macht. Galvanismus, Legierung Gold (Au) Au + +1,69 V Platin (Pt) Pt 2+ +1,12 V Silber (Ag) Ag+ +0,80 V Eisen (Fe) Fe 3+ +0,77 V Kupfer (Cu) Cu + +0,52 V Wasserstoff (H 2) 2H + 0 V Nickel (Ni) Ni 2+ -0,23 V Cadmium (Cd) Cd 2+ -0,40 V Eisen (Fe) Fe 2+ -0,45 V Zink (Zn) Zn 2+ -0,76 V Chrom (Cr) Cr 2+ -0,91 V Niob (Nb) Nb 3+ -1,099 V Vanadium (V) V 2+ -1,175 V Mangan (Mn) Mn 2+ -1,19 V Zinn (Sn) Sn 2+ -1,38 V Aluminium (Al) Al 3+ -1,66 V Titan (Ti) Ti 2+ -1,77 V Magnesium (Mg) Mg 2+ -2,37 V Natrium (Na) Na + -2,71 V Calcium (Ca) Ca 2+ -2,82 V Kalium (K) K + -2,92 V Lithium (Li) Li + -3,04 V.
Schlagwörter