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Cupral Phorese

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

-Depotphorese nach Prof. Knappwost, Langzeit-Depotphorese ® mit Cupral®, Cupral von Cuprum = Kupfer, -phorese = tragen oder Transport; wissenschaftlich umstrittene Methode (Iontophorese) zum Entkeimen des Wurzelkanalsystems bei infizierten Wurzelkanälen (Gangrän) im Rahmen einer endodontischen Behandlung. Das Vorgehen unterscheidet sich stark von dem üblichen Vorgehen bei einer Wurzelkanalbehandlung: Der Kanal wird nur auf etwa ein Viertel bis maximal drei Viertel seiner Länge geringfügig erweitert (ca. ISO 30) und mit einer dünnen Aufschüttelung von Cupral (ein Kupfer-Kalziumhydroxid) mit Aqua dest. gespült (dem Cupral wird eine mehr als 100-fache Desinfektionskraft im Vergleich zum Calciumhydroxid zugeschrieben). Anschließend wird ein Depot von Cupral-Paste in den Wurzelkanal gebracht; die Nadelelektrode (Minuspol) des Depotphorese-Geräts lässt man nur wenige Millimeter in das Cupral-Depot im Wurzelkanal eintauchen. Als Anode (Pluspol) dient eine Wangenelektrode, die mit dem Speichel der Umschlagfalte Kontakt hat. Das vom Depotphorese-Gerät erzeugte elektrische Feld im Wurzelkanal bewegt die sterilisierenden Stoffe (Cupral) nach Entwicklerangabe in wenigen Minuten bis in alle Verzweigungen des Wurzelkanalsystems - in solche Gebiete, welche mit herkömmlichen Mitteln nicht erreicht werden können (s. Abb. unten: Die verzweigten und abzweigenden Kanäle im unteren Wurzeldrittel lassen sich Instrumenten nicht erreichen). Am Ende einer zweiten Sitzung wird mit dem alkalischen, röntgenopaken, Cu-Ionen enthaltenden Atacamit-Wurzelfüllzement abgefüllt. Die Erfolgsquoten werden vom Entwickler der Methode (Prof. Knappwost) mit über 90 % (physiologische Heilung) angegeben; gleichwohl bleiben die grundsätzlichen Bedenken der Iontophorese (schlechte Dosierbarkeit des eingesetzten Medikaments) bestehen. Iontophorese, oligodynamische Wirkung http://www.humanchemie.de/index.php/service/literatur wissenschaftliche Stellungnahme der DGZMK zur Depotphorese: http://www.dgzmk.de/ Prinzip einer Iontophorese