TACT™ - Verfahren
TACT™-Verfahren (Abkürzung für Tuned Aperture Computed Tomography) ist technologisch etwa zwischen der konventionellen Tomosynthese und der Computertomographie (CT) angesiedelt. Es wurde 1997 in der Zahnheilkunde (ZHK) eingeführt, um dreidimensionale Zahnabbildungen mit höchster Auflösung darzustellen. Aus einer kleinen Anzahl von Röntgenbildern, die aus unterschiedlichen Richtungen aufgenommen wurden, kann ein dreidimensionales Gebilde rekonstruiert werden. Am Bildschirm lässt sich die dreidimensionale Darstellung des untersuchten Bereichs verzögerungsfrei hin und her schwenken, was einen "pseudo-halographischen Eindruck" vermittelt. Obwohl dieses Verfahren speziell für die Zahnheilkunde entwickelt wurde, konnte es sich nicht durchsetzen (Stand 2013).