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Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung

Synonym: BMGS, Bundesgesundheitsministerium · Englisch: Federal Ministry of Health and Social Security

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) war eine zeitweilige Bezeichnung des heutigen Bundesministeriums für Gesundheit in Deutschland. Es wurde im Jahr 2002 mit der Verantwortung für die Bereiche Gesundheit und soziale Sicherung gegründet, um die politischen Aufgabenfelder im Gesundheitswesen und in der sozialen Absicherung unter einem Dach zu bündeln. Ziel war es, gesundheitspolitische Maßnahmen mit sozialen Sicherungsstrukturen, insbesondere der Kranken- und Pflegeversicherung, stärker zu verknüpfen.

Das BMGS war für die Entwicklung und Umsetzung von Gesetzen und Regelungen zuständig, die die Qualität, Zugänglichkeit und Finanzierung des Gesundheits- und Sozialwesens sicherstellen sollten. Zu den zentralen Aufgaben gehörten die Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die Pflegeversicherung, die Bekämpfung von Armut und die Förderung der sozialen Sicherheit. In dieser Zeit wurde eine Reihe von Reformen im Gesundheits- und Pflegebereich angestoßen, um die Effizienz und Nachhaltigkeit des deutschen Sozialsystems zu verbessern.

Im Jahr 2005 wurde das Ressort für soziale Sicherung wieder vom Gesundheitsministerium getrennt, und das Ministerium erhielt erneut den Namen Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Die sozialpolitischen Aufgaben wurden dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) übertragen. Heute liegt der Schwerpunkt des BMG auf der Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsforschung sowie auf dem Schutz der Bevölkerung im Rahmen der öffentlichen Gesundheit.