Torus
Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am
Torus (engl. do.) bezeichnet in der Anatomie meist einen knöchernen Vorsprung oder Wulst. In der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZHK) ist der Torus bekannt unter:
Torus mandibulae (Unterkieferwulst): Ein meist symmetrisch auftretender Überschuss von Knochengewebe oberhalb der Linea mylohyoidea. Torus palatinus (Gaumenwulst, Gaumenrippe; siehe Abb. rechts): Individuell stark variierende Verdickungen (Exostosen) beidseits der Gaumennaht. Diese treten meist funktionsbedingt mit zunehmendem Alter auf und häufen sich bei flachen Gaumenverhältnissen. Die sonst ohne Bedeutung bestehende Überschussbildung kann beim Tragen einer Vollprothese zu Druckstellen und/oder Kippeffekten führen.
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