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Diagnodent

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

™ Handelsname, Kariesdiagnostikgerät auf Laserbasis, sog. Laserfluoreszenzsytem. Die Fluoreszenz-Anregung findet im Bereich des roten Farbspektrums bei einer Wellenlänge von 655 nm statt.: Eine Laserdiode erzeugt gepulstes Licht mit einer definierten Wellenlänge, das auf den Zahn trifft. Sobald veränderte Zahnsubstanzen von dem ausgesandten Licht angeregt werden, fluoreszieren sie mit dem Licht einer anderen Wellenlänge. Es erfolgt ein akustisches Signal. Die Wellenlänge wird im KaVo DIAGNOdent ™ durch eine entsprechende Elektronik ausgewertet. D. zeigt bei der Diagnostik der Fissurenkaries eine hohe Sensitivität. Das Gerät eignet sich vor allem bei Zähnen mit einer scheinbar intakten Oberfläche, die für den Zahnarzt schwierig zu diagnostizieren sind und zum Kariesmonitoring (Verlauskontrolle einer Karies über Monate/Jahre). Während die Inspektion solcher Oberflächen eine Sensitivität von unter 20% zeigt, erreicht der D. Werte von über 80%. (Quelle: PD Dr. A. Lussi, Uni Bern). Die Nutzung der Laserfluoreszenz zur Kariesdiagnostik hat sich als sinnvolle Ergänzung der konventionellen klinischen Karies-Untersuchung bewährt. Die Anwendung von D. kann diese jedoch nicht ersetzen und sollte daher stets unterstützend erfolgen. Ein Breiteneinsatz in zahnärztlichen Praxen besteht zur Zeit (2004) aus vielschichtigen Gründen nicht. Neuerdings wird die Laserfluoreszenz auch zur Diagnostik auf Restkaries nach Kariesentfernung im Dentin propagiert. Als Richtwert für eine ausreichende Exkavation gilt ein DIAGNOdent®-Wert von 11-20; insbesondere bei Pulpanähe sind derartige Methoden allerdings nicht aussagekräftig. Hidden caries, Kariesdiagnostik, Lasereinsatz in der Zahnheilkunde, (auch © der Grafiken)