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Zahnfleischmaske

Synonym: künstliche Gingiva, Schleimhautepithese · Englisch: gum mask, gingival analog

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Eine Zahnfleischmaske ist eine abnehmbare prothetische Epithese, die im sichtbaren Mundbereich zur ästhetischen Kaschierung eines erheblichen Zahnfleischrückgangs oder zur Überdeckung bei Implantationen, insbesondere im Frontzahnbereich, eingesetzt wird. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine chirurgische Rekonstruktion des verloren gegangenen Kieferknochens und der darüberliegenden Weichgewebe, beispielsweise durch Augmentation, nicht möglich oder nicht gewünscht ist.

Die Zahnfleischmaske wird individuell angefertigt und an den verbleibenden Zähnen befestigt. Sie ist herausnehmbar und wird üblicherweise nur in der Öffentlichkeit getragen, während sie zur Mundhygiene entfernt wird. Mit der Zeit kann sie durch Speichel, Nahrungsmittel, Getränke oder Genussmittel wie Nikotin Verfärbungen annehmen, weshalb sie aus ästhetisch-hygienischen Gründen nach etwa 1–3 Jahren erneuert wird.