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Erythrosin

Englisch: erythrosine

Aus zahnärztlicher Feder, gepflegt von Dr. Louis Bahlmann, Zahnarzt in KölnStand: Fachlich geprüft von Dr. Louis Bahlmann am

Synthetisches Bi-Natriumsalz von 2,4,5,7 - Tetrajodofluoreszin; Hauptbestandteil der gängigen Plaquefärbetabletten (sog. Plaqueindikatoren, Plaquerevelatoren). E. besteht zu mehr als 50% aus Jod. In Deutschland als Lebensmittelfarbstoff zugelassen, attestiert auch der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie diesem Stoff eine gesundheitliche Unbedenklichkeit. Allerdings kann man im gesetzlich vorgeschriebenen Gesundheitsdatenblatt nachlesen, dass E. beim Verschlucken als gesundheitsschädlich eingestuft wird. Möglicherweise Auslöser für Hyperaktivität bei Kindern. Im Bakterienversuch wurden Erbgutveränderungen beobachtet. Im Tierversuch liegt die LD50 (= 50% der Tiere sterben daran) bei Ratten bei 40 mg/kg. Hochgerechnet müsste ein Kleinkind von den Standardtabletten (5 mg) 3.000 Stück schlucken, um gefährdet zu sein - eine Vergiftung kann demnach bei sachgemäßer Anwendung ausgeschlossen werden. Vorsicht ist bei Personen mit einer Jodallergie angebracht, da E. Jod enthält und (seltenen) allergische Reaktionen auslösen kann.