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Wirtschaftlichkeitsgebot
Begriff aus dem Sozialgesetzbuch und Richtlinie für die Behandlung einer gesetzlich versicherten Person. Danach hat eine Behandlung ausreichend, notwendig, wirtschaftlich und zweckmäßig unter Berücksichtigung der zahnmedizinischen Regeln zu erfolgen. Dieses sozialrechtliche Gebot bedeutet nicht, dass darüber hinausgehende Maßnahmen überflüssig seien. Vielmehr besteht bei der "schwammigen Definition" oft eine Diskrepanz zwischen sozialer und medizinischer Notwendigkeit. Daraus ergibt sich juristisch folgende Problematik:
Jeder Gesetzlich Versicherte hat stets Anspruch auf eine angemessene Behandlung, die Honorare der Ärzte sind aber begrenzt ( Budget). Weiter muss das W. beachtet werden. Haftungsrechtlich besteht aber nur dann eine Sicherheit, wenn stets das Optimale angeboten und eingegliedert wird.

Zur Überprüfung des Wirtschaftlichkeitsgebots, der sog. Wirtschaftlichkeitsprüfung existiert ein bei den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen angesiedelter Prüfungsausschuss

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