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Legierung
Komposition aus versch. Metallen, "Metall"; Vereinigung eines Grundmetalls mit einem oder mehreren chem. Elementen zur Verbesserung bzw. zur Erzielung neuer Eigenschaften des Grundmetalls; in der ZHK vor allem im Zusammenhang bei der Anfertigung von Zahnersatz bedeutend; seit ca. 1920 eine wissenschaftlich gezielte Entwicklung von sog. Dentallegierungen.
Zu berücksichtigen ist dabei, dass alle zahnärztlicherseits eingesetzten Werkstoffe unter dem Einfluss des Mundhöhlenmilieus mehr oder weniger Bestandteile abgeben, insofern einer Korrosion unterliegen, wobei man in der Mundhöhle bisweilen auch von Biokorrosion spricht. Auch bei den hochedlen Metallen findet eine Reaktion mit dem Speichel und damit ein Auflösen und Verschlucken von Metallanteilen in vernachlässigbar geringfügigem Ausmaß statt. Andere Metalle wie z.B. Titan bilden mit dem Luftsauerstoff eine stabile Deckschicht, die ähnliche Eigenschaften wie Keramiken aufweist und ein Auflösen des Metalls verhindert.
In der ZHK stehen eine Vielzahl von L. zur Verfügung; allein zur Herstellung von Kronen und Brücken wird deren Zahl auf über 700 geschätzt.

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